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Meerschweinchen- von Zeugung bis Geburt und darüber hinaus!

Meerschweinchenkinder gehören ohne Zweifel zu den süßesten Tierbabys, die die Welt je gesehen hat! Sie sind nicht, wie z.B. Kaninchen, Tiere die noch ein paar Tage mit geschlossenen Augen und ohne Fell im Nest liegen, sondern Meeribabys sind schon vollkommen entwickelt, und sind oft schon eine Stunde nach der Geburt voller Lebensfreude, die man ihnen ansieht: Sie schlagen Haken in der Luft, kuscheln mit ihrer Mutter, spielen miteinander und knabbern bereits Gurke, Eisbergsalat, Tomate, und essen schon das Meerschweinchentrockenfutter ihrer Mutter mit. Das Spielverhalten hört mit der Geschlechtsreife auf.

Meerschweinchenkinder sind superniedlich anzusehen und echt eine riesige Freude, wenn sie denn erwünscht sind. Wer ein trächtiges Weibchen hat oder mit dem Gedanken spielt, sein Weibchen Kinder bekommen zu lassen, der sollte unbedingt weiterlesen!

 

ZEUGUNG

HINWEIS: DAS WEIBCHEN DARF N I C H T JÜNGER ALS 6 MONATE UND NICHT ÄLTER ALS 12 MONATE SEIN, WENN ES ZUM ERSTEN MAL GEDECKT WIRD!!!

Ein Meerschweinchenweibchen ist nicht immer brünstig, sondern nur alle 15-17 Tage. Wenn es nicht brünstig ist, wird es versuchen, den Bock mit waagerechten „Pinkelattacken“ abzuschrecken, und wenn er nicht gehorchen will, gibt’s auch schon mal einen Biss in die Nase. Viele Weibchen fauchen den Bock mit durchgedrückten Beinchen an und reißen ihr Mäulchen dabei weit auf.

Wenn das Weibchen brünstig ist, sieht es anders aus. Der Bock, der immerzu Werbung für sich macht, indem er mit wiegendem Hinterteil und knatternden Lauten das Weibchen umkreist, wird erhört und das Weibchen hebt bereitwillig das Hinterteil, um dem Bock das Eindringen zu erleichtern. Der Bock nutzt diese Chance sofort- in ein paar Sekunden ist der Deckakt schon vorbei. Wenn er erfolgreich war, lecken sich beide Tiere ausgiebig im Genitalbereich.

 

DIE SCHWANGERSCHAFT

...dauert zwischen 67 und 72 Tage. Ziemlich lang für Säugetiere! Meerschweinchen bringen im Durchschnitt 1-6 Junge zur Welt. Es ist ein Märchen, dass Erstgebärende nur 1 Junges zur Welt bringen, oft genug kommen Würfe mit 5 Jungen zur Welt.

In der Schwangerschaft sollte man das Weibchen nur im Notfall aus dem Käfig nehmen, und anstatt es zu knuddeln, darf man es nur streicheln. Sonst könnte man die ungeborenen Meeries verletzen.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob das Weibchen wirklich Junge erwartet, kann man das erst am der 4. Woche sicher feststellen. Davor kann man das Tier jede Woche wiegen, nimmt es auffällig viel zu ohne mehr zu fressen als sonst, ist eine Schwangerschaft schon ziemlich sicher. Ab der 4. Woche wird das Weibchen dicker, gegen Ende der Schwangerschaft ist es fast so breit wie lang.

 

DIE GEBURT

Meerschweinchen bringen ihre Kinder meist nachts oder in den frühen Morgenstunden zur Welt, sodass der Besitzer es nicht mitbekommt. Meeries dürfen dabei nicht gestört werden, denn sie gebären ihre Kinder erst, wenn sie sicher sind, allein zu sein, sonst schieben sie die Geburt immer weiter hinaus. Das kostet Kräfte, die bei der Geburt gebraucht werden. Das Risiko, dass etwas schief geht, ist doppelt so hoch. Der Besitzer findet meist eines morgens ein paar Meeries mehr im Käfig vor.

...mögliche Komplikationen:

Ist das Weibchen gedeckt worden, als es noch unter 700 g wog, ist so eine Schwangerschaft und die Geburt ein ziemliches Risiko. Das Weibchen hat kaum etwas nachzusetzen, und wenn es gleich mehrere Babys werden, ist ihr die Geburt zu anstrengend. Das kann zum Tod von Mutter UND Kindern führen.

Das Weibchen sollte am besten mit 700, besser noch 750 g gedeckt werden. Wenn es ein „Unfall“ war und das Weibchen noch leichter ist, sollte man Haferflocken in der Schwangerschaft dazu füttern.

Egal, wie schwer das Weibchen ist, man muss drauf achten, dass es viele Vitamine bekommt: diese sind in der Zoohandlung erhältlich (als Zusatz zum Trinkwasser oder Futter) und auch in Gemüse wie Paprika oder Gurke sind diese in großen Mengen enthalten.

 

KURZ VOR DER GEBURT

Je nach dem, wann das Weibchen gedeckt wurde, kann man den Geburtstermin errechnen. Kurz vor der Geburt muss das Männchen, wenn es bis jetzt mit im Käfig des Weibchens war, herausgenommen werden. Nicht etwa, weil er den Babys was antun könnte, sondern weil das Weibchen schon wenige Stunden nach der Geburt wieder brünstig ist und erneut Nachwuchs bekommen könnte.

 

KURZ NACH DER GEBURT

Ein paar Stunden nach der Geburt kann die kleine Meerschweinchenfamilie schon mal ins gehe gesetzt werden, um eine kleine Runde umherzutapsen. Das ist niedlich anzusehen, denn die kleine Familie läuft wie im Entenmarsch hintereinander her und sobald ein Kleines vom Weg abkommt und seine kläglichen Verlassenheitsrufe ertönen lässt, kommt die Mutter (oder, wenn der Vater kastriert ist und bei der Familie ist, auch er) und führt das Baby unter einem ermahnenden Brummen zurück zum Rest der Kleinfamilie.

Ab und zu können sie die Kinder für eine halbe Stunde aus dem Käfig nehmen, um die Mutter zu entlasten, und diese genießt das sichtbar. Sie legt sich entweder hin, putzt sich ausgiebig oder bringt mal wieder Frische in den Käfig, nachdem die kleinen Rabauken alles über Kopf gestellt haben.

 

EIN PAAR WOCHEN NACH DER GEBURT

Weibchen werden mit 3-4, Männchen mit 4-5 Wochen geschlechtsreif. Bis zu diesem Zeitpunkt können alle zusammenbleiben, vorausgesetzt der Käfig oder Auslauf ist groß genug. Danach müssen die Tiere unbedingt nach Geschlecht getrennt werden. Weibchen, die aus einem Wurf stammen, leben meist friedlich zusammen, aber bei den Männchen muss man aufpassen. Auch sie können sich, wenn sie aus einem Wurf stammen, super verstehen, aber da gibt es auch Ausnahmen. In diesem Fall sollte das Männchen kastriert und in eine „Mädelgruppe“ integriert werden. Dort kann er sich als Boss behaupten und meist verläuft so eine Zusammenstellung reibungslos.

Wenn mit dem Weibchen gezüchtet wird, sollte die Pause zwischen zwei Würfen ungefähr 3-4 Monate dauern.



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